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Diskutieren Sie die "Balance Rad" Probeübung
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Mein "Balance Rad" fährt ziemlich rund und doch fehlt irgendetwas. Es ist wie der letzte Sinn meines Tuns. Grundsätzlich könnte ich sehr zufrieden sein mit meiner Situation, merke aber, dass da noch mehr sein muss. Ich bin am Suchen. Die Frage was will ich eigentlich stellt sich immer wieder. Ich spüre auch, dass in den nächsten Monaten etwas geschehen darf und ich bereit bin es zuzulassen.
T. Halter |
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Mein Balancerad ist eher an den meisten Stellen total langweilig der einzige Ausschlag ist die Spiritualität.
Meine 3 Schlüsselansichten sind: 1.Geld 2. Wissen 3. Freunde |
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Ich habe eher einen Balance-Stern als ein Rad. Es gibt einen ganz extremen Unterschied: Entweder knapp 100% oder kurz über 0%.
Meine Bereiche, die ich ausbauen möchte sind: 1. Lernen / Weiterbildung 2. Arbeit 3. Freunde / Beziehungen |
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Welch eieriges Balancerad! - Drei Werte dicht an der Nabe, drei Werte am äußeren Rand und der Rest so um die 50% - es gibt viel zu erreichen.
Was ich ausbauen möchte ist Körper, Arbeit und Gemeinschaft - ich bin sicher, dann folgen die Finanzen treuherzig von allein. Was mich trägt sind die Freunde, das Lernen und die Spiritualität. Ich bin sehr neugierig, ob die Arbei mit diesem Prizip mir einen Zugang zu meinen verstopften Handlungsenergiekanälen verschafft. |
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Hallo, ihr Lieben!
Folgendes stelle ich zur Diskussion: Möchtet ihr das wirklich: Einen Stern in ein Rad verwandeln? Dazu ein Gedanke von Viktor Frankl: Ein Gebirge wird nicht nach der Tiefe seiner Schluchten, oder seiner Durchschnittshöhe, gemessen, sondern nach seinen höchsten Gipfeln. Liebe Grüße Andreas |
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Die Acht im Rad, die hatte ich erwartet. Bei wem sind schon alle Bereiche gleich gut entwickelt?
Im Gegenteil, sollte ich mir vorstellen, in allen Bereichen 100 %, oder sagen wir 90 zu erreichen, so würde mich das ganz gewaltig erschrecken. Wo sollte ich dann noch wachsen??? Meine Oma sagte immer: Zu scheen is a nix ;-) Vielleicht, hätte sie zu Viktor Frankl auch gesagt, immer auf'm Berg is a nix... ...es ist tatsächlich auch die 100% Marke, die ich nicht will, 100% Aktion/Spannung wären für mich genauso unerträglich wie 100% Spiritualität oder 100% Freizeit. Am ehesten noch 100% Gesundheit (schreib's gerade mit Zahnschmerzen!)...aber nein, auch das nicht wirklich...selbst hier bin ich mit 85% zufrieden. Liebe Grüße sagt eine Scannerin >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen *Aristoteles |
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Oh, Scannerin, wie schön!
"Meine Oma sagte immer: Zu scheen is a nix ;-)" ... so ganz spontane Erinnerung: Ich stand nach einer langen Wanderung in Portofino und dachte unmittelbar: "das ist zu perfekt ... und hingegen interessierte mich eine Äußerung "Köln ist halt so shön rattig", womit gemeint war: "unfertig". Ein früherer Lebensgefährte meinte einmal: "Nun ist Deine Wohnung perfekt, jetzt kannst Du eigentlich ausziehen." Ich glaube, wir brauchen halt auch Entwicklungsmöglichkeit - und diese steht dem 100%-Gedanken entgegen, oder? Liebe Grüße Sprachverliebte
... und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel |
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Hallo, ihr Lieben,
spannend, wie sich unsere Diskussion entwickelte - und dies hoffentlich auch weiterhin tut! Ich meine, dass weniger Perfektion gefragt ist, als Ganzheitlichkeit. Die Befürchtung, jemals so perfekt zu werden, dass mir keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr bleiben, hege ich ganz und gar nicht. :-) Woran erkennt man, dass ein Mensch seine Lebensaufgaben(n) erfüllte? So lange er noch hier auf Erden weilt, tat er dies offenbar noch nicht. ;-) Der Erleuchtung ist es egal, wie wir sie erlangen. Bis bald! Andreas |
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Meine Ahnung, nicht eingestanden bisher, hat sich bestätigt - ich treibe so vor mich hin oder werde auch manchmal getrieben, ohne große persönliche Ziele und Vorhaben, die geahnten Defizite haben sich bestätigt: Reflexion, gemeinschaftliches Denken, Spiritualität, Arbeitszufriedenheit. Obwohl ich mit meinem bisherigen Leben eigentlich zufrieden bin, beruflich und privat. Aber geht nicht vielleicht doch mehr?
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Hallo
Ich bin gerade mächtig erstaunt da mein Rad besser aussieht als ich es gedacht hätte. Es zeigt wie gut die übung ist um nicht nur die Stärken und schwächen sondern auch die Themen zu sehen. Mir ist aufgefallen das ein Bereich den anderen mit Blockiert was auch heisst das bei Stärkung des einen die anderen mit gestärkt werden oder zumindest in die Möglichkeiten kommen. Endlich mal ein ROTE FADEN. |
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Ich habe leider ein hohes Perfektionsstreben und mir insbesondere immer vorgestellt, ein 'rundes' Leben zu führen, in dem Bereiche wie Beruf, Familie, Freunde, Gesundheit nebeneinander bestehen. Wahrscheinlich überfordere ich mich gerade damit oft. Über einen Rat, wie ich Perfektionismus loslassen kann, freue ich mich! |
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Bei mir waren Spiritualität und Ziele / Werte ein großes Defizit im Rad - leider habe ich das kaum bei anderen wiedergefunden.
Wie lebt Ihr diese Bereiche? woher kommen Eure Werte, wie geht Ihr damit um, wenn Ihr Euren eigenen Wertmaßstäben nicht gerecht werdet? |
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mein Ergebnis: Fahren kann ich mit dem Einrad nur recht holperig, und somit trifft das meine derzeitige Lebenssituation ja auch recht gut. Meine Erkenntnis: Immer 100% geht doch garnicht! Woher sollte man die Zeit haben? Also: Um eine ausgeglichene/ruhige Fahrt durchs Leben zu führen, muß man an der einen Stelle etwas zurücknehmen; d.h. von liebgewonnenen oder gar wichtigen (?) Dingen zurücknehmen, um an anderer Stelle etwas aufzubauen. Nun stellt sich mir die Frage: will ich das eigentlich?
B. |
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Mein "Rad" zeigt es mir, ich weiß überhaupt nicht wo ich hin will, weil das weder ein Rad noch ein Stern ist, es ist einfach Chaos!
1. Aktion/Spannung 2. Arbeitszufriedenheit 3. Geld Ist doch ätzend wie oberflächlich ich leben möchte... Ich brauche Mut und Sicherheit... LG NinaB. |
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Mir hat diese Übung viel Spaß gemacht. Dabei habe ich Werte ab 10% genauso dabei wie 90%. Bei der Bewertung bin ich davon ausgegangen, wie ich es lebe. Mit den Zielen im Anschluss habe ich dann festgelegt, wo ich noch feilen möchte.
Bei dem gemeinschaftlichen Denken bin ich auf 10% gekommen. Meine Ziele, wenn ich sie erreiche, und davon gehe ich aus, führen zu einer Steigerung auf ca 15% - und das ist genau das, womit es mir gut geht. Meine Bereiche wo ich größere Veränderungen herbeiführen möchte ist die Arbeit (da ich arbeitslos bin), die Finanzen, Freunde/ Beziehungen und bei der Reflexion/Ziele/Träume. Und darauf freue ich mich jetzt schon sehr. Bei den Zielen bin ich hingegangen und habe diese mit Daten versehen, dies hilft mir in die Gänge zu kommen. |
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Ist es wirklich Dein Rad, das Chaos ist oder hat es etwas mit Deiner Interpretation zu tun? Denn ich glaube nicht, das das Entscheidende darin besteht, dass es ein Raad oder ein Stern ist, sondern ob für Dich die Bewertung Sinn macht. Ich könnte mir vorstellen, dass es zum Beispiel durchaus möglich ist, dass Du in verschiedenen Bereichen einen sehr niedrigen Wert hast, und es gleichzeitig vollkommen in Ordnung sein kann. Wichtig finde ich ausschließlich, dass es Deiner Bewertung entspricht und nicht einem Empfinden, was aus Sicht von anderen vielleicht "gut"ist.
Außerdem schreibst Du, dass Deine Bewertung so oberflächllich sind. Ist das wirklich so? Wenn ich mir zum Beispiel den Bereich Arbeitszufriedenheit nehme, finde ich ihn sehr wichtig, und zwar für die eigene Person, und aus meiner Sicht heraus, auch für andere Personen. Ich finde es schade, dass für viele Menschen dies anscheinend nicht wichtig ist, oder sie sich nicht trauen, sich das Recht zu geben, dass es wichtig ist. Außerdem finde ich, wenn mehr erwachsene Menschen danach leben würden, könnte dies zum Beispiel für Jugendliche aus dem Umfeld eine Vorbildfunktion darstellen. Oder bei dem Punkt Geld. Wenn ich mir überlege, wozu ich das Geld alles verwenden kann, ist das doch fantastisch. Zum einen kann ich es für mich nutzen und damit meine eigene Zufriedenheit steigern. Dies kommt dann doch auch meiner Umwelt zugute, wenn es mir gut geht. Und dann kann ich es auch noch für andere Menschen nutzen und ihnen auch so noch Gutes zukommen zu lassen. Ist doch Klasse, doer? Und Aktion?Spannung ist doch toll. Macht das Leben viel bunter und faszinierender. Ich finde, dass sich diese Werte gut anfühlen und nicht oberflächlich. Ich glaube entscheidend ist immer, wie wir die Sachen betrachten. Außerdem kommt bei mir, wenn ich Deine Aussage lese, so ein Empfinden hoch, nach dem Motto: Ich darf doch nicht egoistisch sein. Vielleicht siehst Du das anders. Aber falls es doch so sein sollte, stelle ich die Frage anders herum:"Warum sollst Du nicht das Recht haben egoistisch zu sein? Denn oft kommt die Idee, dass Egoismus negativ ist, weil andere Menschen einem dies früher oder auch heute noch vorwerfen. Doch ich habe die Feststellung gemacht, dass oft die Menschen, die einem Egoismus vorwerfen, genau dies behaupten um ihre eigenen egoistischen Erwartungen durchzusetzen. Ich wünsche Dir viel Spaß auf Deinem Weg.
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