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<Tommi>
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Beim Umstieg von einer großen Firma in die Selbständigkeit als Berater habe ich zunächst leider viel Zeit und Geld verplempert. In meiner Unkenntnis legte ich großen Wert auf tolle Werbematerialien, Broschuren, Webseiten, Logos und dachte mir dass ich eigentlich nur mit perfekt gestalteten Unterlagen konkurrenz- und vorzeigefähig bin. Als das dann alles geschafft war, tat sich erst mal überhaupt nichts: keine Anfragen, keine Anrufe, keine Aufträge! Irgendwann fasst ich dann den Mut und machte „cold-calls”, also Anrufe bei Firmen, deren Kontakinformationen ich mir aus dem Netz holte. Auch damit kam ich nicht viel weiter – entweder bekam ich nur Anrufbeantworter dran (von deren Besitzern ich nie einen Rückruf bekam) oder Sekretärinnen, die mich nie mit Ihrem Chef sprechen lassen wollten. Dann habe ich ein einseitiges Informationsblatt über meine Dienstleistungen zusammengestellt, in dem genau beschrieben war, welchen Kundennutzen ich anbieten kann und auf welchem Gebiet ich Experte bin. Diese wiederum habe ich dann an alle meine Bekannten verteilt, die bei verschiedenen Firmen arbeiteten, mit der Bitte, doch die Augen aufzuhalten und das Blatt gegebenenfalls weiterzureichen, falls sie jemanden kennen, der meine Dienstleistung brauchen könnte. Es ging genau 2 Wochen und ich erhielt einen Anruf von einem interessierten Kunden der auf diesem Wege von mir gehört hatte. Ich traf mich mit ihm, und überzeugte ihn davon, mit mir einen Rahmenvertrag abzuschließen, bei dem ich über einen Zeitraum von 6 Monaten eine bestimmte Monatssumme garantiert bekomme. Das hat mir dann über die ersten Monate hinweggeholfen und mir genügend Selbstvertrauen gegeben weiter zu machen. Also:

1) Auf’s verkaufen konzentrieren
2) Rahmenvertrag abschließen (sonst verbringt man mehr Zeit damit Kunden zu finden als zu arbeiten. So liegt zum Beispiel der Tagessatz eines Freundes von mir bei 500 bis 1500 Euro je nachdem, wie lange der Auftrag geht. Er geht davon aus, dass er pro Jahr 6 Monate lang neue Aufträge suchen muss und kalkuliert seinen Tagessatz so, dass er mit 6 Monaten Arbeit seinen Jahresverdienst reinholt.)
3) Los geht’s.

[This message was edited by Admin on 28 August 2003 at 15:18.]
 
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Was aber, wenn man nur einen sehr kleinen Bekanntenkreis hat? Ich z.B. bin Online-Modertarin und such Firmen, die Standorte im Ausland haben und die Koordination zumindest teilweise über virtuelle Meetingräume machen wollen. Das spart eine Unmenge an Zeit und Kosten! Ich kann auch in Englisch oder Spanisch moderieren und der virtuelle Meetingraum, den ich nutze, bietet in Kürze sogar die Möglichkeit, ein Meeting komplett zweisprachig (mit Simultanübersetzer) zu halten. Wer Interesse hat kann sich gerne bei mir melden: info@ale-gria.de
Gruß
Barbara
quote:
Ursprünglich eingetragen von Tommi:
Beim Umstieg von einer großen Firma in die Selbständigkeit als Berater habe ich zunächst leider viel Zeit und Geld verplempert. In meiner Unkenntnis legte ich großen Wert auf tolle Werbematerialien, Broschuren, Webseiten, Logos und dachte mir dass ich eigentlich nur mit perfekt gestalteten Unterlagen konkurrenz- und vorzeigefähig bin. Als das dann alles geschafft war, tat sich erst mal überhaupt nichts: keine Anfragen, keine Anrufe, keine Aufträge! Irgendwann fasst ich dann den Mut und machte „cold-calls”, also Anrufe bei Firmen, deren Kontakinformationen ich mir aus dem Netz holte. Auch damit kam ich nicht viel weiter – entweder bekam ich nur Anrufbeantworter dran (von deren Besitzern ich nie einen Rückruf bekam) oder Sekretärinnen, die mich nie mit Ihrem Chef sprechen lassen wollten. Dann habe ich ein einseitiges Informationsblatt über meine Dienstleistungen zusammengestellt, in dem genau beschrieben war, welchen Kundennutzen ich anbieten kann und auf welchem Gebiet ich Experte bin. Diese wiederum habe ich dann an alle meine Bekannten verteilt, die bei verschiedenen Firmen arbeiteten, mit der Bitte, doch die Augen aufzuhalten und das Blatt gegebenenfalls weiterzureichen, falls sie jemanden kennen, der meine Dienstleistung brauchen könnte. Es ging genau 2 Wochen und ich erhielt einen Anruf von einem interessierten Kunden der auf diesem Wege von mir gehört hatte. Ich traf mich mit ihm, und überzeugte ihn davon, mit mir einen Rahmenvertrag abzuschließen, bei dem ich über einen Zeitraum von 6 Monaten eine bestimmte Monatssumme garantiert bekomme. Das hat mir dann über die ersten Monate hinweggeholfen und mir genügend Selbstvertrauen gegeben weiter zu machen. Also:

1) Auf’s verkaufen konzentrieren
2) Rahmenvertrag abschließen (sonst verbringt man mehr Zeit damit Kunden zu finden als zu arbeiten. So liegt zum Beispiel der Tagessatz eines Freundes von mir bei 500 bis 1500 Euro je nachdem, wie lange der Auftrag geht. Er geht davon aus, dass er pro Jahr 6 Monate lang neue Aufträge suchen muss und kalkuliert seinen Tagessatz so, dass er mit 6 Monaten Arbeit seinen Jahresverdienst reinholt.)
3) Los geht’s.

[This message was edited by Admin on 28 August 2003 at 15:18.]
 
Einträge: 22 | Angemeldet: 26 May 2005Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von nickenick
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Hallo Tommi,
ist ja schon eine ganze Weile, dein Eintrag. Aber da zeigt sich mal wieder: Akquise ist das A&O. So unangenehm das ist, man muß einfach "Klinken putzen", wenn an erfolgreich werden will, nur mit einem Produkt im Rücken, von dem man überzeugt ist, hilft ungemein. Mein Tip: wenn ihr selbst nicht an die Akquise ran wollt oder nicht wißt, wie, dann sucht euch jemanden, der es kann. Jemanden, der in der Lage ist, einfach zu den potentiellen Kunden hinzugehen, sich nicht abwimmeln zu lassen und die Sekretärin einzulullen. Oder nutzt professionelle Callcenter, oder setzt euch wenigstens ein paar Tage dazu, um es zu lernen. Man muß gewisse Ängste (Ablehnung, Mißerfolg) einfach unterdrücken, wenn man Unternehmer sein will! Der persönliche Kontakt ist am Erfolg versprechendsten, das kann ich nach 7 Jahren im Vertrieb mit Sicherheit sagen.
Leider kostet der auch die meiste Energie.
Gruß Nickenick
quote:
Ursprünglich eingetragen von Tommi:
Beim Umstieg von einer großen Firma in die Selbständigkeit als Berater habe ich zunächst leider viel Zeit und Geld verplempert. In meiner Unkenntnis legte ich großen Wert auf tolle Werbematerialien, Broschuren, Webseiten, Logos und dachte mir dass ich eigentlich nur mit perfekt gestalteten Unterlagen konkurrenz- und vorzeigefähig bin. Als das dann alles geschafft war, tat sich erst mal überhaupt nichts: keine Anfragen, keine Anrufe, keine Aufträge! Irgendwann fasst ich dann den Mut und machte „cold-calls”, also Anrufe bei Firmen, deren Kontakinformationen ich mir aus dem Netz holte. Auch damit kam ich nicht viel weiter – entweder bekam ich nur Anrufbeantworter dran (von deren Besitzern ich nie einen Rückruf bekam) oder Sekretärinnen, die mich nie mit Ihrem Chef sprechen lassen wollten. Dann habe ich ein einseitiges Informationsblatt über meine Dienstleistungen zusammengestellt, in dem genau beschrieben war, welchen Kundennutzen ich anbieten kann und auf welchem Gebiet ich Experte bin. Diese wiederum habe ich dann an alle meine Bekannten verteilt, die bei verschiedenen Firmen arbeiteten, mit der Bitte, doch die Augen aufzuhalten und das Blatt gegebenenfalls weiterzureichen, falls sie jemanden kennen, der meine Dienstleistung brauchen könnte. Es ging genau 2 Wochen und ich erhielt einen Anruf von einem interessierten Kunden der auf diesem Wege von mir gehört hatte. Ich traf mich mit ihm, und überzeugte ihn davon, mit mir einen Rahmenvertrag abzuschließen, bei dem ich über einen Zeitraum von 6 Monaten eine bestimmte Monatssumme garantiert bekomme. Das hat mir dann über die ersten Monate hinweggeholfen und mir genügend Selbstvertrauen gegeben weiter zu machen. Also:

1) Auf’s verkaufen konzentrieren
2) Rahmenvertrag abschließen (sonst verbringt man mehr Zeit damit Kunden zu finden als zu arbeiten. So liegt zum Beispiel der Tagessatz eines Freundes von mir bei 500 bis 1500 Euro je nachdem, wie lange der Auftrag geht. Er geht davon aus, dass er pro Jahr 6 Monate lang neue Aufträge suchen muss und kalkuliert seinen Tagessatz so, dass er mit 6 Monaten Arbeit seinen Jahresverdienst reinholt.)
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[This message was edited by Admin on 28 August 2003 at 15:18.]
 
Einträge: 8 | Angemeldet: 14 June 2005Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von Scannerin
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Ich tippe mal, dass es hier auch oder vor allem die "warme" Empfehlung des Bekannten war. Mundpropaganda zahlt sich am ehesten aus.


Liebe Grüße
sagt eine Scannerin

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Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen *Aristoteles
 
Einträge: 31 | Angemeldet: 10 April 2008Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
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