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<JAG>
veröffentlicht
Oliver ist von Deutschland ausgewandert ... und ich bin nach Deutschland eingewandert. Vor 14 Jahren habe ich Los Angeles verlassen, für Süddeutschland. Damals hat mich die Liebe hingeführt - meine Freundin wollte wieder nach Hause, und ich habe sie gefolgt.

Damals habe ich nicht viel darüber gedacht, was ich mache und was die Auswirkungen sind. Es war ein grosser Schritt, aber es war mich damals nicht so richtig bewusst.

Bevor jemand sich den Gedanken „Auswandern“ spielt, sollen sie es genau überlegen. Klar, es ist ein Abendteuer. Und kann ein wunderbares Erlebnis sein. Aber es trägt eine sehr hohe Kosten mit sich: Sie sind plötzlich ein „Auslander,“ müssen Sie sich mit Beamten in eine Fremdsprache auseinandersetzten, und sind entweder ganz allein oder auf wenig Leute extrem abhängig.

Im Nachhinein war es für mich ein sehr positives Erlebnis. Ich fülle mich in Europa zuhause, und habe kein Grund wieder nach Amerika umzuziehen. Aber, es hat JAHREN gedauert, bis ich mich wirklich wohl gefüllt habe - bis ich wieder gute Freunde hatte.

Auswandern ist ein sehr grosser Schritt, dass man erst nach reichlichen Überlegungen machen soll. Und nur wenn Sie wirklich 100% sicher sind, dass sie es schaffen. Sobald als Sie der Schritt nehmen, gibt es fast kein Retour mehr...

Viel Glück!
 
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<bicoastal>
veröffentlicht
Interesting to read, it always seems to be relationship related or job related. I left Germany for college and then for business school, came back, moved to Switzerland, moved to the US and now back in Switzerland.
Once you have left your home town there really is no going back because when you get abck you will feel that you have changed a lot and everybody else hasn't. So, you keep on moving. It is an enrichign experience for the whole family and especially if you're from germany the American spirit and attitude will blow you away. I cannot imagine not living in the US but also am very fond of Europe so try to keep up the relationships and friendships on both sides of the pond.

Practical tip: if you move, don't give away your appliances, you might be coming back and need to buy everythign again!
 
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<whereever>
veröffentlicht
Ich kann nur zustimmen, daß wenn man einmal weg war und wieder zurück kommt, daß man nicht mehr der/die Selbe ist. Trotzdem: daß man deswegen nicht mehr zurückkommen kann, möchte ich nicht sagen. Es ist anders, man kommt zurück mit einer anderen Perspektive, mit Erfahrungen, die man so in seinem Heimatland nicht gemacht hätte und die einen reicher und reifer - eben anders - gemacht haben.
Ich stelle fest, daß ich neugieriger und offener war im fremden Land, daß ich mir, als ich "Ausländer" war, mehr Toleranz und Rücksicht auferlegt habe, daß ich lernbereiter war und aufnahmewilliger. Zurück im Heimatland erwische ich mich oft dabei, wie ich pauschaliere, urteile und verurteile. Das halte ich für den Sog des Alten, man denkt, man kennt ja alles schon und alles ist eh immer gleich. Warum aber nicht das "Anderssein" hier einbringen??? Warum nicht neugierig sein auf die Reaktionen auf das Anderssein?? Um mich davor zu schützen, wieder so zu werden, wie ich war, versuche ich, mein Heimatland mit den Augen des "Ausländers" zu sehen und zu bewahren, was im fremden Land so bereichernd war. So gebe ich mir die Chance, mein Heimatland neu zu entdecken und meine Freunde neu kennenzulernen.....und gewinne die Gewißheit, daß man es letztendlich überall schaffen kann, wenn man nur zu seinem Anderssein stehen kann, ob im eigenen oder fremden Land!
 
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<Michel Bucher>
veröffentlicht
It's very interesting to read these entries since I can relate to them. I left Switzerland to move to the US and I'm still not sure if I should move back to Switzerland. Sometimes I feel like Goethes Faust:"Zwei Herzen, ach schlagen in meiner Brust". For me that brings it to the point. I'm constantly evaluating the pros and cons of moving back but I can't come up with the final answer. In eihter decision my heart will be thorn. So, I wonder if the best solution would be to work in a job that allows to be and work in both cultures (Europe and the US) at the same time. However it's no small feat to accomplish.
 
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Bild von Starbuck
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Ich bin in knapp 2 Wochen wieder in Deutschland und fuehle mich jetzt schon schwermuetig.
Australien ist nicht besser, aber weiter,grosszuegiger,freier und man hat soviel Platz...Ich habe schon ein bisschen Angst in die alte Tretmuehle zu geraten. Das Fremde ist einfach befreiend...man definiert sich neu- muss sich ein-und umstellen...ist auf sich alleine gestellt und keiner ist da der die Verantwortung uebernimmt.
Das sind 2 Welten - Deutschland ist ein Land das fuer alles eine Ausbildung- einen Grad- eine Zensur braucht...sogar Kuenstler muessen durch diese Muehle.
Hier- und auch in England bist du einfach was du kannst! Da gibts soviele Quereinsteiger die sich umorientieren.Die Begeisterung und der Wille macht den Meister!
 
Einträge: 73 | Angemeldet: 30 January 2004Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
<Kauri>
veröffentlicht
Hallo Starbuck,

welchen Weg hast Du eingeschlagen, um nach Australien zu gehen ? Über eine Organisation oder auf eigene Faust ?

Viele Grüße
Kauri
 
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Bild von Starbuck
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Hallo Kauri
Ich bin durch meinen Bruder- der in Australien lebt- dorthin gekommen.
Ich bin immer nur einige Monate dort- die Einwanderungs-Bedingungen sind ziemlich schwierig- aber ich geb´s trotzdem nicht auf:-D
Gruesse Starbuck
 
Einträge: 73 | Angemeldet: 30 January 2004Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
<Christine>
veröffentlicht
Ich war mit einem US-Amerikaner verheiratet, der die deutsche Sprache nie vollkommen erlernt hat. Er war der liebste Mann der Welt und ist leider kürzlich verstorben. Wir haben gemeinsam viele Jahre in Spanien gelebt, waren also beide Ausländer und sind vor einigen Monaten nach Paraguay gezogen, wo wir zusammen alt werden wollten. Ich denke, daß man überall leben kann, wenn die Beziehung stimmt. Man sollte jedoch bedenken, daß der Partner vielleicht eines Tages nicht mehr vorhanden ist und was dann?
Ich bleibe in Paraguay, da das Grab meines geliebten Mannes hier ist. Schlimm wird eine derartige Situation für jemanden, der nicht voll integriert ist und plötzlich vollkommen allein dasteht.
Mein Rat an alle, die im Ausland leben ist deshalb, integriert Euch so schnell es geht. Werft Eure Herkunft weitgehend ab, denn nur so kann man im fremden Land überleben.
 
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