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Bild von Sprachverliebte
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Ich glaube, diese Frage hat so Einiges in mir ausgelöst, denn sie fällt mir immer einmal wieder zwischendurch ein, und heute erhielt ich ein Mail dies wunderschöne Zitat von Ella Fitzgerald:

"Lass dich nicht von dem abbringen, was du unbedingt tun willst. Wenn Liebe und Inspiration vorhanden sind, kann es nicht schief gehen."

Ich kenne schon die Furcht vor Misserfolgen in meinem Leben und denke, dass ich aus dieser heraus viele Dinge eben nicht getan habe.

Nette Grüße


... und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
 
Einträge: 166 | Angemeldet: 27 August 2007Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von Andreas Franz
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Liebe Sprachverliebte!

"Scheitern" und Misserfolg" - gibt's das überhaupt? Oder handelt es sich da um unsere subjektiven Wertungen?

Ich unterscheide lieber in "Erfolge" und "Erfahrungen". ;-)

Auf deine - und eure - Rückmeldungen zu diesen meinen Gedanken freue ich mich.

Mögest du sicher und beschützt sein.
Mögest du glücklich und friedfertig sein.
Mögest du gesund und stark sein.
Mögest du dein Leben mit Leichtigkeit und Würde tragen.
(Buddhistischer Segensspruch)

Alles Liebe für dich!

Andreas
 
Einträge: 66 | Angemeldet: 04 March 2008Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von Sprachverliebte
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Hallo, lieber Andreas,

danke für Deine reflektierende Antwort. Ja, genau so meine ich das ja, was diese Frage in mir ausgelöst hat: mich - neben Überlegungen, was ich denn von dem bisher Gelernten ganz praktisch ausgerichtet anwenden kann, um Pläne auch zum Gelingen zu führen - auch zu fragen, was denn nun für mich Erfolg ist. Und das ist etwas recht Individuelles und Subjektives.

Nur, denke ich, wenn ich nicht auch einmal Risiken eingehe, eventuell die Erfahrung zu machen, dass eben ein Vorhaben nicht gelingt, beschränke ich mich ja selbst direkt im Vorhinein. Ich glaube, das habe ich schon in meinem bisherigen Leben öfters getan.

Deine Unterscheidung von "Erfolgen" und "Erfahrungen" gefällt mir sehr. Wenn ich das Nicht-Erreichen eines Ziels als persönliche Misserfolg bezeichne, fällt es sicher schwerer, die dabei gemachten Erfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse wahrzunehmen und zu würdigen.

Herzlichen Dank auch für den schönen Segensspruch, den ich in mein Herz aufnehme! Er enthält übrigens zwei Sätze, die sinngemäß in meinem eigenen inneren Dankesgebet enthalten sind. Cool

Liebe Grüße

Sprachverliebte


quote:
Ursprünglich eingetragen von Andreas Franz:
Liebe Sprachverliebte!

"Scheitern" und Misserfolg" - gibt's das überhaupt? Oder handelt es sich da um unsere subjektiven Wertungen?

Ich unterscheide lieber in "Erfolge" und "Erfahrungen". ;-)

Auf deine - und eure - Rückmeldungen zu diesen meinen Gedanken freue ich mich.

Mögest du sicher und beschützt sein.
Mögest du glücklich und friedfertig sein.
Mögest du gesund und stark sein.
Mögest du dein Leben mit Leichtigkeit und Würde tragen.
(Buddhistischer Segensspruch)

Alles Liebe für dich!

Andreas


... und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
 
Einträge: 166 | Angemeldet: 27 August 2007Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von Scannerin
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Danke Sprachverliebte, dass Du auf dieses Thema aufmerksam machst.
Danke auf für Deine Ergänzungen, Andeas.

Als ich diese Frage im Buch las, fragte ich mich zuerst, was Scheitern für mich bedeutet...welche Konsequenzen müsste der Misserfolg einer Unternehmung haben, die so schwerwiegend sind, dass ich einen (Herzens-)Wunsch in meinem Leben unerfüllt lasse.

Spannende Sache,finanzielle Zwänge...die haben sicher auch andere...
aber so manches tue ich nicht, um meine Ehe nicht aufs Spiel zu setzen, anderes lasse ich, weil ich allgemeinhin als etwas eigensinnig bereits abgestempelt, nicht völlig zum Außenseiter zu werden möchte, anderes, weil ich denke, das ist eine Nummer zu groß für mich...

Wenn ich länger darüber nachdenke, so macht es mich auch etwas traurig, welche Dinge ungetan blieben (trotz Liebe und Inspiration) aus Gründen, die vielleicht in mir selber liegen...denn vielleicht gelänge es auch (das wäre natürlich am besten), oder ich scheitere, aber die befürchteten Folgen treten nicht ein, oder sie treten ein...und es macht mir nichts aus, damit zu leben...ich buche es unter "Erfahrung" ab.

Aber solche "Erfahrungen" können auch sehr schmerzhaft sein, vielleicht also tut mein Unterbewusstsein gut daran, mich in manchen Dingen zu blockieren?


Liebe Grüße
sagt eine Scannerin

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen *Aristoteles
 
Einträge: 31 | Angemeldet: 10 April 2008Reply With QuoteNachricht ändern oder löschenBeschweren Sie sich über diesen Eintrag
Bild von Sprachverliebte
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Liebe Scannerin,

etwas verspätet: Danke für Deine Antwort, die haften geblieben ist und mich immer einmal wieder zum Nachdenken anregt.

Ja, das nicht Realisierte ist für mich die eigentliche Herausforderung. Ein früherer Kollege meinte einmal: "... ja ja, Sie haben auch das Wort Arbeit auf Ihrer Stirn geschrieben, und deshalb wird sie auch immer wieder auf Sie zu kommen." "Vollkommen d'áccord," konnte und kann ich nur beipflichten.

Einerseits bedeutet dies für mich eine finanzielle Absicherung. Andererseits versäume ich dadurch leicht, eben jene Themen "auf meine Stirn zu schreiben", die mich tief bewegen.

Tja, und dies ist nun eben das Hauptrisiko meines Lebens: Wo bleiben meine unerledigten Themen?

... Aber ich hab da schon so eine Idee ... die muss ich "nur" auf meine Stirn schreiben .... und das ist eine wirklich wichtige Entscheidung für mich, eben eine neue Priorität zu setzen.


Grrrrrrrrrr, der Prozess meiner Entwicklung endet halt nicht. Wink Roll Eyes Wink

Liebe Grüße

Sprachverliebte



quote:
Ursprünglich eingetragen von Scannerin:
Danke Sprachverliebte, dass Du auf dieses Thema aufmerksam machst.
Danke auf für Deine Ergänzungen, Andeas.

Als ich diese Frage im Buch las, fragte ich mich zuerst, was Scheitern für mich bedeutet...welche Konsequenzen müsste der Misserfolg einer Unternehmung haben, die so schwerwiegend sind, dass ich einen (Herzens-)Wunsch in meinem Leben unerfüllt lasse.

Spannende Sache,finanzielle Zwänge...die haben sicher auch andere...
aber so manches tue ich nicht, um meine Ehe nicht aufs Spiel zu setzen, anderes lasse ich, weil ich allgemeinhin als etwas eigensinnig bereits abgestempelt, nicht völlig zum Außenseiter zu werden möchte, anderes, weil ich denke, das ist eine Nummer zu groß für mich...

Wenn ich länger darüber nachdenke, so macht es mich auch etwas traurig, welche Dinge ungetan blieben (trotz Liebe und Inspiration) aus Gründen, die vielleicht in mir selber liegen...denn vielleicht gelänge es auch (das wäre natürlich am besten), oder ich scheitere, aber die befürchteten Folgen treten nicht ein, oder sie treten ein...und es macht mir nichts aus, damit zu leben...ich buche es unter "Erfahrung" ab.

Aber solche "Erfahrungen" können auch sehr schmerzhaft sein, vielleicht also tut mein Unterbewusstsein gut daran, mich in manchen Dingen zu blockieren?


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